Geschichtliches

Das "Alte Stockalperhaus", nördlich des Stockalperpalastes diente Kaspar Stockalper vom Thurm (1609 - 1691) als Wohnhaus. Er erbaute das Handelshaus, den Stockalperpalast, zwischen 1658 und 1678. Wenn er in seinem Testament von den zwei Palästen spricht, so sah er beide Bauten, stets als dreiteilige Einheit, mit Bezug zu Mond, Stern und Sonne, als auch zu den drei hl. Königen, mit Kaspar seinem Namenspatron als Hauptturm im Schlosshof.

(Die beiden andern Türme sind nach Melchior und Baltasar benannt.) Zwischen dem Wohnhaus und dem Handelshaus befindet sich die Hauskapelle zu den drei hl. Königen, mit Silberaltar des Augsburger Silberschmieden Samuel Hornung.  Nach verschiedenen Renovationen, wurde der Palast nach denkwürdigem Urnengang, 29./30. Mai 1948, von der Gemeinde Brig erworben. Durch das Errichten der "Schweizerischen Stiftung für das Stockalperschloss" wurde die Renovation zwischen 1956 - 1961, erst ermöglicht.Heute befinden sich im Stockalperschloss verschiedene Verwaltungen, so unter anderem die Gemeindeverwaltung Brig-Glis. Das "Forschungsinstitut zur Geschichte des Alpenraums", das sich ebenfalls im Gebäude befindet hat sich zur Aufgabe gestellt, die Archivalien die Stockalper hinterlassen hat, aufzuarbeiten und zu publizieren. Der Innenhof dient heute vornehmlich kulturellen Veranstaltungen.