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Die Zusammenlegung der Bereiche Wirtschaft und Kultur in ein einziges Ressort hat sich als richtiger Schritt erwiesen: Beide hängen in einem dienstleistungs und tourismusorientierten Umfeld wie dem unseren eng zusammen. Beispielsweise ziehen kulturelle Anlässe Besucher/innen und damit auch Konsumentinnen und Konsumenten an, was der örtlichen Wirtschaft zu Gute kommt. Oder die Bevölkerungszahlen steigen, weil Neuzuzüger das kulturelle Angebot zu schätzen wissen. Wie auch immer: Die Stadtgemeinde Brig-Glis ist gefordert, einerseits gute Rahmenbedingungen vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen zu schaffen und andererseits im Kulturbereich insbesondere die Infrastruktur zu fördern. Mit der Umnutzung des ehemaligen Zeughauses auf rund 2400 m2 Bruttogeschossfläche wird diesbezüglich noch im laufenden Jahr ein Quantensprung erfolgen. Ich bin auch zuversichtlich, dass unsere zahlreichen Kulturvereine und -institutionen das Angebot nutzen und das neue Zentrum beleben, welches optimal an der «Nabelschnur» Gliserallee gelegen ist. Weitere Schritte werden folgen: Ich denke an die Planung für ein neues Museum im Stockalperschloss oder an die Aktivitäten der Stiftungen Landmauer in Gamsen und «Ischers Brigerbad», die sich beide unter anderem für die Aufwertung der kulturgeschichtlichen Gegebenheiten in den beiden Dorfschaften einsetzen. Bei der eigentlichen Wirtschaftsförderung gilt es, das beachtliche Dienstleistungs- und Bildungszentrum von Brig-Glis weiter zu stärken und den erfreulichen Trend zu stetig steigenden Besucher- und Übernachtungszahlen im Tourismus zu unterstützen. Das zusammen mit den Gewerbevereinen von Brig-Glis und Naters sowie Brig Belalp Tourismus entwickelte Konzept «City-Aktiv» hat sich erfolgreich durchgesetzt. Diese als Verein geschaffene Trägerschaft wird auch in den kommenden Jahren ihre Rolle als Drehscheibe zwischen Tourismus, Gewerbe und den beiden Gemeinden Brig-Glis und Naters spielen. Und schliesslich noch zu der in unserer Region immer wichtigeren Energiepolitik: Mit dem Masterplan Energie beider Gemeinden wurden erste Pflöcke für eine künftige Energieversorgung gesetzt. Wir sollten unsere diesbezüglichen Potenziale nachhaltig zu nutzen versuchen wie etwa durch grossflächige Erdwärmepumpen-Systeme zur Heizung/Kühlung von Gebäuden oder durch Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien. Sie sehen: Es fehlt nicht an spannenden Themen für die Zukunft!
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Das Ressort Wirtschaft und Kultur wird von der Allgemeinen Verwaltung begleitet.
Es behandelt alle Fragen im Zusammenhang mit der Wirtschaftsförderung und der Schaffung optionaler Standartvoraussetzungen.
Zu diesem Zweck arbeitet es eng mit den örtlichen und regionalen Gewerbe- und Tourismusorganisationen zusammen.
Die Kulturförderung der Gemeinde obliegt einer eigens dafür eingesetzten, unabhängigen Kommission, welche über ein jährliches Budget zur Unterstützung kultureller Werke und Anlässe verfügt.
Bleibt anzufügen, dass zum Ressort auch der Energiebereich gehört, soweit es sich nicht um technische Aspekte handelt. Insbesondere arbeitet die Gemeinde mit dem Elektrizitätswerk Brig-Aletsch-Goms (EnBAG) zusammen, an der sie beteiligt ist.
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